Ich gebe mir, meinem Sein Raum und nähre jetzt nur noch das das, was ich IN mir spürst. In meiner höchsten Frequenz, zu der ich jetzt fähig bin. Ich öffne den Raum für mich in meinem höchsten lichtvollsten SEIN. Erlaube mir ganz mit mir und für mich dieses Feld zu halten, mich zu halten. In all meiner Großartigkeit
Immer wieder bin ich konfrontiert mit Mangel – im Außen, in Gesprächen und Begegnungen mit anderen Menschen. Und ich frage mich – woher mein Gefühl des Nicht Mangels rührt. Ja, auch ich kenne Mangel – doch sind es meist Gedanken und vor allem Gedanken, Vorstellungen und Ängste, die in mir erst entstehen im Sprechen darüber und in Geschichten, die sich darum drehen. Egal, ob es um das Thema Steuererklärung geht, die hohen Kosten für Krankenversicherung, Tanken, Versicherungen, Miete, und all die Sorgen die man sich dann so macht. Meist sind es Sorgen, die mir dann erst in den Sinn kommen. Ja, ich kenne auch all das und ärgere mich noch oft darüber. Doch in meiner Welt gibt es so viele interessante, neue und bereichernde Dinge und Felder, dass ich mich nicht mit diesen Themen beschäftige, nicht sehe und meine Energie hier nicht parke.
Und wenn ich dann in Gesprächen mit Mangel konfrontiert bin, fühle ich mit und spüre, wie in mir selbst Zweifel, Unsicherheit und Mangel entstehen. Ich versuche meine Sicht zu erklären, zu argumentieren und den Anderen die Augen zu öffnen für eine ganz andere Wahrnehmung. Das kann gar nicht klappen. Und teilweise schäme ich mich tatsächlich, weil ich das nicht so erlebe wie der Andere und anscheinend so „abgehoben“ bin. Was erlaube ich mir eigentlich…Ich fühle Verunsicherung und denke in mir, ob ich vielleicht nicht doch realitätsfern in meiner Traumwelt lebe….?
Aber hey – zuerst kommt das Träumen, von allem, was (noch) nicht ist – und dann erfüllst du diesen Traum, diese Frequenz von dir mit Leben. In DEINEM Leben. Es ist nicht das der Anderen.
Du musst dich nicht mehr erklären, andere mitnehmen, argumentieren oder überzeugen von deiner Wahrnehmung, von der Größe und Schönheit in Präsenz, von der Leichtigkeit, der Freude, Dankbarkeit und Fülle. All das IST ja immer. Gleichzeitig mit dem Gegenteil. Immer wenn du das Eine (Mangel) siehst, ist das Andere (Fülle) auch da.
Doch wo ist dein Fokus in diesem Moment?
Bist du dir dessen gewahr?
Bist du bereit für eine größere Sicht und Wahrnehmung von allem, was ist?
Das sind die Fragen, die sich hier stellen. Und warum glaubst Du dir nicht, erlaubst du dir nicht, deiner inneren Wahrheit, deiner Fülle, deiner Freude trotz allem den Raum ganz und gar zu schenken? Bei dir zu bleiben – gerade dann, wenn Mangel im Außen sichtbar, spürbar erfahren wird – von deinem Gegenüber?
Du musst dem Mangel von Anderen nicht mehr dienen, ihn nicht bestätigen. Du musst deine Aufmerksamkeit nicht versenken in eigene innere Bedürfnisse und Erinnerungen, Erfahrungen von Mangel, um dich „gemeinsam“ zu fühlen und Da zu sein für den Anderen. Du darfst ANDERS denken, empfinden und sein. Es geht hier nicht um Verdrängen und Ausblenden, sondern darum, stattdessen im Kontakt mit diesen alten Themen weit zu werden. Weil du bereit bist. Eben weil du diese alten Felder innerlich längst verlassen hast, kannst du mit DEINER Frequenz den Raum öffnen und halten. Du kannst mit spüren, ohne darauf einzusteigen, du kannst zuhören, ohne mitzumachen. Du übst es und erlaubst dir immer wieder, in DEINER Frequenz zu SEIN. Es gibt nichts zu tun, nichts zu erklären oder zu verteidigen.
Ich habe längere Zeit mit dieser Diskrepanz von „Realität“ und meiner höheren Wahrnehmung und Einsicht, was wirklich wahr ist gehadert. Jetzt ist der Knoten in mir geplatzt. Zu sehr war ich wohl noch im Denken und versuchte, etwas zusammenzubringen, was auf unterschiedlichen Seins- Ebenen existiert.
Die dichte kollektive und individuelle Realität ist das Eine. Es ist die dichte Frequenz- Ebene, in der unsere Aufmerksamkeit und unser Bewusstsein gebunden ist oder war.
Bewusstheit in deiner neuen Frequenz auf Seelen Ebene ist etwas anderes. Du kannst diese 2 Ebenen NICHT vermischen. Es sind 2 unterschiedliche Zustände des EINEN. Wenn du höher schwingst, kannst du dich nicht mehr „verkleinern“.
Doch du kannst mit deiner höheren Frequenz und Bewusstheit den dichteren Raum öffnen. Den Raum der niederen Frequenz, der Enge und Begrenztheit in deinem höheren Sein halten und auf dehnen. Hier spürst du und bist dennoch gleichzeitig bewusst, entkoppelt und hältst deine neue Frequenz. Du kannst diese Frequenz bewusst wählen. Du übst das. Immer wieder und immer wieder. In dem du siehst und spürst , ohne dich zu beteiligen- z.B. durch Bestätigung, Mitleid, Zuspruch, Empörung, Schuld- oder Ohnmachtsgeschichten…
Irgendwann wirst du merken, dass es dir leichter fällt und du immer öfter bei dir bleiben kannst.
Ich habe schon längst mein Seelenfeld und meine höhere Frequenz gewählt. Von hier aus bin ich auch immer verbunden – nur anders als zuvor. Da leide ich nicht mehr mit und fühle mich auch nicht mehr hilflos und ohnmächtig. Der dichte Raum ist ein Raum IM großen Feld meiner Seele.
Und weil es die Energie, deine Frequenz ist, die deine und auch letztendlich auch die kollektive Ebene beeinflusst, liegt hier der Fokus für wahre Veränderung, Wandel und Neu werden. Ich lass mich also nicht mehr hineinziehen in die alte Welt und ein „von außen bestimmt erfahren“.
Ich strahle in meiner Frequenz – hell, klar und weit. Ich weiß das einfach. Ich kann es nicht beweisen oder belegen. Aber ich kann dieses Feld inzwischen souverän spüren halten. Ich erinnere mich immer wieder daran und erlaube mir das. Ich bin das Licht, ich bin Seele – mit diesem Bewusstsein sehe ich, denke, spreche und handle ich. Immer wieder. Dem alten Fokus gebe ich keinen Raum mehr. Ich weiß, dass diese „alte Realität“ noch da ist, aber ich nähre sie nicht weiter durch meine Beschäftigung damit.
Das mag vielen realitätsfern erscheinen. Doch ich bin nicht mehr bereit, mein Licht zu verstecken, mich zu verstecken oder zu dimmen, nur weil es nicht in eine Realität hineinpasst, die meiner Wahrnehmung nicht (mehr) entspricht.
Ich weiß, wer ich bin in Wahrheit. Und dazu stehe ich. Immer größer, klarer, ehrlicher, immer öfter.
Jeanett Amberger
