März 2025 – Vertraue in dich selbst – unsere neue machtvolle Art zu leben

Bisher haben uns viele Verhaltensweisen geprägt, denen wir uns nicht bewusst waren oder irgendwie hilflos ausgeliefert fühlten. Fast zwanghaft sind wir immer wieder hineingetappt in all die Anstrengung, das Bemühen als Teil unseres „alten“ Lebens. Kennst du das auch? Erinnerst du dich?

  • An das Wissen müssen, alles verstehen wollen?
  • An deinen mehr oder weniger ausgeprägten Kontrollzwang, für mehr „Sicherheit“ 
  • An deine Manipulationen, um deine Vorstellungen durchzusetzen?
  • An das Bedürfnis „Bescheid“ zu wissen? Am besten den Weg, das Ziel und die schon Lösung kennen, um „Vertrauen“ zu können? 
  • An den ewigen Versuch von Anpassung, passend machen, passend sein wollen und müssen?
  • An den Zwang zu Bewertung und Beurteilung einer jeden Sache, Situation, von Menschen – vor allem uns selbst? Du siehst Etwas, Jemanden, erlebst etwas – und „zack“ ist es schon einsortiert in einer Lade, hat ein Label, eine Beurteilung?
  • An die dauernde Selbstoptimierung? 
  • An das dauernde Tun, um alle möglichen Erwartungen zu erfüllen?

Warum war das so?

Lange Zeit konnten wir unsere Mitte, das Zentrum in uns nicht mehr oder nur sehr bedingt wahrnehmen. Wir hatten die Verbindung zu uns selbst irgendwie verloren und konnten einfach nicht (mehr) erkennen, dass Wir selbst die Ursache, der Ursprung unseres Weges, unseres Lebens sind. So dienten uns lange Zeit Gedanken, Geschichten und Bilder bereits gemachter Erfahrungen unsere äußere „Realität“,die wir ganz deutlich wahrnehmen konnten als einziges Bezugssystem, mit dem wir uns selbst irgendwie und irgendwo einordnen konnten und mussten. Um zu überleben, um zu erkennen, was richtig, wichtig oder notwendig war. 

Wir konnten uns nur so orientieren. Am Sichtbaren, Greifbaren, am Materiellen. Körper war nur das, was wir wahr nehmen, sehen, fühlen konnten mit unseren äußeren Sinnen. Das Wesen, das unseren Körper beseelt und belebt, das Nichtgreifbare, das Unsichtbare, die inneren Sinne blieben uns weitestgehend verborgen. Wir hatten vergessen, dass dies der wahre Ursprung ist von allen Dingen. In unserer Außenbezogenheit war uns nur das Ergebnis unserer eigenen Schöpfung in einer realen Spiegelwelt bewusst. Doch wir glaubten immer, das wäre die einzige Realität. Mit allen Konsequenzen der Endlichkeit und Existenzangst. Wir meinten uns ausgeliefert, hineingeworfen, ausgesetzt in dieser Welt. Abhängig, machtlos. 

Wie in der Geschichte in der Höhle mit den Schattenbildern an der Wand, von denen die Menschen glaubten, es sei das wahre Leben. Sicher hast du davon schon gehört.

Und warum stecken wir hier noch immer fest?

Da ist all das Wissen, da sind so viele Erfahrungen, Verknüpfungen, Gedankenbilder, all die Schubladen und Boxen die uns dienten und schon lange ausgedient haben…aufbewahrt in einem riesigen Speicher, der immer wieder abgerufen wurde und wird, immer weiter befüllt wird…. Nur ja nichts loslassen, nichts vergessen, alles sicher zu Verfügung haben – eine riesige Cloud, vollgestopft mit Altlasten, Vergangenem, bereits fertigen Dingen und abgeschlossenen Projekten und Leben. Ich habe da das Bild eines riesigen Müllhaufens vor Augen, der immer wieder schön geharkt wird, neu sortiert und wiederverwertet wird. Datenmüll. So drastisch muss ich es tatsächlich sagen. Und dabei fängt es bereits zu stinken an. NICHTS im Universum, nichts in der Natur, in der lebendigen Schöpfung wird ständig erhalten und wiedergekäut. Nichts und Niemand außer wir klammert so an Altem, will an Zeiten, Situationen, Menschen, Dingen festhalten. Das widerspricht jeglichen Schöpfungsprinzipien. ( in Kurzform: Etwas entsteht, wird sichtbar, wird wieder zerstört, stirbt, Veränderungen SIND – und dann beginnt alles wieder von vorn auf dieser neuen Basis.) 

Warum nur wollen wir das nicht endlich erkennen? Warum haben wir das Festbeißen, Halten müssen, Wissen müssen so verinnerlicht? Wo sind das Vertrauen in uns selbst, in die Schöpfung an sich und in das Leben geblieben? Es wäre doch schon lange Zeit dafür gewesen, das neu zu denken, loszulassen? Ich kann mir das nur mit in uns implantierten Programmierungen und manipulativer Informationsschwemme  und geheimen Agenden durch ??? erklären. Denn so dumm sind wir nicht. Wir sind Machtmenschen, Schöpfer, die ihre Macht nicht nutzen. So ist das.

Was wäre, wenn wir uns selbst vertrauen?

Was wäre wenn wir, statt uns in Äußerlichkeiten zu verlieren, statt uns dauernd absichern zu wollen und wie ein Fähnchen im Wind von alten Gedanken, Erwartungen und Forderungen an uns selbst, an andere und das Leben abhängig zu sein, stattdessen unser eigenes Zentrum erfahren, segnen, uns selbst folgen, uns immer mehr freimachen, lossagen würden von dem alten Zeug, den ständigen Wiederholungen in uns und ergo um uns herum? Was wäre, wenn wir erkennen und unterscheiden könnten, welche Programme da aufrechterhalten werden  in uns – allein durch unsere Gedanken, Bilder unserer alten Ängste und Prägungen? Und was wäre, wenn wir auch und vor allem all die Geschichten, Erwartungen und ganz subtil in unsere Wahrnehmung hinein  implementierten Informationen erkennen könnten, die uns in unserer alten Wahrnehmung der Machtlosigkeit und  Wiederholung halten? Wenn wir sie so als nicht mehr relevant eingestuft verwerfen würden? Es sind vor allem über Medien und durch KI gesteuerte Informationen, die uns lenken, manipulieren, ohne dass wir es merken. Sie lenken uns von uns selbst ab, liefern uns genau zugeschnittene Informationen und Daten, die unsere Ängste und Gewohnheiten füttern. Wir zerstreuen unsere Energie in die unwichtigen „wichtigen Dinge“ und zweifeln an uns selbst. So werden wir in unserer Hypnose gehalten, in der wir gut steuerbar und nutzbar sind. Indem wir zum Beispiel folgsam nach den „wichtigen“ Dingen des Lebens streben… in einer Art Nutztierhaltung gute Dienste leisten… Arbeiten um zu…,  Arbeiten weil wir ja müssen, uns in schulmedizinische Betreuung begeben, weil wir uns gesund erhalten müssen, wo wir lieber still sind, um nicht aufzufallen, nett sein wollen, angepasst, gut und hilfreich und und …

Ich weiß, dass ich da bei vielen Abwehr und Unverständnis erzeuge. Doch ich steh dazu und rege gern zum selber denken an.

Was Vertrauen wirklich bedeutet…

Wissen müssen, verstehen wollen, genau erkennen, wo es langgeht, um alles richtig zu machen, um es perfekt zu machen, um angepasst und nützlich zu sein ist keine Option mehr für mich – und vielleicht auch für dich nicht. Es entspricht auch nicht unserer wahren Macht und unseren Möglichkeiten. Wahres Vertrauen heißt für mich nun: Ich muss nicht wissen, nicht verstehen, alles unter Kontrolle haben. Wahrhaft vertrauen bedeutet ich BIN Vertrauen. Ich weiß, dass ich der Weg BIN. Wir üben und lernen also nun einen ganz neuen Weg: Statt Wissen und verstehen müssen – mich einlassen, entscheiden und handeln ohne einen genauen Plan zu haben und ein Ziel erreichen zu wollen, das (m)einer Vorstellung oder einer Erwartung entspricht. Die Übung besteht nun also darin, sich vollständig dem Moment hinzugeben, eben ohne zu wissen, wohin er führt, ohne zu wissen, ob man alles richtig macht oder was daraus werden wird. Ohne Erwartung, eine Schublade oder einen Vorstellung egal von wem zu bedienen. Wirklich zu vertrauen und es zu TUN, allein weil es meiner Wahrheit, meiner Freude, meiner Bedingungslosigkeit, meinem JA- Gefühl entspricht. Das ist der Weg. Wir SIND der Weg. Das Neue, Wahrhaftige entsteht mit jedem Schritt, den wir in diesem Vertrauen und in Hingabe gehen. Auch wenn es erstmal nur kleine Schritte sind. Und auch wenn du dafür mutig sein musst oder deine Gewohnheiten, Bequemlichkeiten überwinden musst. Mit jedem mal wird es leichter sein und noch mehr Freude auslösen. Mit jedem kleinen Schritt wird dein Vertrauen in dich selbst wachsen. Egal, welche Umstände da sind und noch egaler, was andere dazu meinen.

Je mehr du dir selbst vertraust, auf deine innere Führung und Kraft, auf deinen Weg, dein Leben, der IMMER mit deinem Sein erfüllt ist, desto mehr wirst du erkennen, wer du wirklich bist, was dich im Innersten antreibt und wo es lang geht. In jedem Moment. 

Das ist jetzt mal so eine Idee von mir, denn der Verstand kann das so nicht nachvollziehen. Noch nicht. Doch auch bisher haben wir letztendlich  nur geglaubt wir wüssten, was geschieht und wohin es führt. Das war eine Illusion, die eine Art Sicherheit gab. Wie oft haben wir doch immer wieder erfahren, dass wir planten, uns etwas vorstellten – damit es dann doch ganz anders kam.

Du weißt nicht, wie beginnen? Oder hast keine Vorstellung, wie das praktisch gehen soll mit dem Nicht wissen und trotzdem vertrauen?

Das wichtigste hast du bereits. Es ist die Erkenntnis, wie es bisher funktionierte, vielleicht auch ansatzweise das Warum (wenn ich es geschafft habe, es zu verdeutlichen) und auch, worauf es jetzt ankommt.

Dann geht es darum, empfänglich zu sein für das, was du spürst. Tief in dir drinnen. Mit dem ganzen Körper.

Den Kontakt zu dir selbst immer wieder zu fühlen. Was ist der nächste Schritt? Wie fühlt es sich an, wenn…

Du wirst deine Unterscheidungsfähigkeit wieder erwecken. Vielleicht so:

Ist dieser Gedanke meiner? Was spüre ich dabei? Kommt er aus meinem Herzen? Bringt er Freude? Öffnet er mich, bringt er Weite und Licht?

Oder

Ist das etwas, was von außen in mich hinein schwappt, fließt, hineingegeben wird? Ist das etwas, was ich aus dem kollektiven Feld wahrnehme und nur glaube, es ist von mir?(das Meiste, was wir wahrnehmen stammt aus diesem Feld) Bringt der Gedanke, die Idee eher Enge, Traurigkeit, löst Ängste aus? Lässt mich fühlen ich müsste, sollte ? Oder will ich etwas, weil ich einen Nutzen davon habe, eine Rolle bediene?

Das zu unterscheiden fällt oft gar nicht so leicht. Doch statt um Ziele, genaue Pläne geht es vielleicht nun eher um Qualitäten und Zustände, die ich in mir entdecke und zum Ausdruck bringen möchte. Vielleicht gar nicht mal in einem bestimmten Tun, sondern in einem SEIN während du, egal was du möchtest, tust. Du darfst dich jetzt erkennen als das Zentral. Statt um den Abgleich und Vergleich, ob ich wie die Anderen um mich herum fühle und handle und dem entspreche, geht es nun vielmehr darum, meine Einzigartigkeit, meine Wahrheit, meine Individualität zu erspüren, zu leben. Das mag oft dem Zeitgeist, einer Strömung und dem Tun anderer entsprechen, kann sich aber dennoch sehr von der Wahrnehmung und dem Handeln der Anderen unterscheiden. Es könnte ja auch sein, du bist mit Menschen beisammen, die eine gänzlich andere Agenda haben als du – dann wirst du dich auch sehr unterscheiden. Wenn du dich nur wieder anpasst und dir selbst nicht vertraust, dann kannst du deinen einzigartigen Beitrag nicht geben. Und wenn du dich jetzt noch immer nach dem Gängigen und einem Mainstream richtest und verpflichtest fühlst, dann lebst du garantiert an dir selbst vorbei.

Für mich persönlich bedeutet das auch, dass ich nicht mehr danach suche, was meine Fähigkeiten denn nun genau sind, was meine Berufung ist und wie ich es genau machen kann, wie ich es umsetzen kann. Ich möchte so viel miteinander verbinden und hab keine Vorstellung davon, wie das gehen kann. Noch nicht. Doch das Loslassen des Suchens nach dem richtigen Weg bringt schon ganz schön Entspannung, weil ich mich nicht mehr unter Druck setze und im Nachsinnen und Wissen wollen stecken bleibe. Denn wenn ich doch der Weg bin, geht es ja darum, mit den Qualitäten, die ich in mir spüre, mit meinen Talenten, mit meiner Essenz, mit meiner Art, mit mir selbst – ohne dass ich vielleicht weiß, wie ich es benennen kann, einfach losgehe. Mit der Freude in mir, mit der Qualität der Liebe zu mir selbst gehe ich einfach mal los und probiere. Und ich weiß nicht, welcher der nächste oder übernächste Schritt sein wird. Muss ich auch nicht. Aber ich bin bereit, mich auf dieses entspannte Nichtwissen und Nichtplanen einzulassen. Auf diese neue Art und Weise mich selbst zu spüren ist für mich ein sehr großer Schritt in Selbstliebe und Selbstermächtigung. So kann ich klare Entscheidungen für mich treffen.

Du bist diejenige, die jetzt Lichtbrücken baut.

In ein neues Miteinander, in ein neues Leben, für eine neue Erde. Durch dein Leben, dein Tun in Hingabe, in DEINEN Qualitäten. Andere werden folgen, Neues wird entstehen. Allein dadurch, dass du vertraust und aus dem alten „Wissen müssen“ ausbrichst.

Jeder Einzelne von uns eröffnet einen neuen Raum da hinein und verbindet sich so mit den anderen, denn du wirst energetisch wahrgenommen und viele werden dir folgen.

Du hast die Macht. Du bist dein Leben, dein Weg. Und erst, wenn du deine Macht beanspruchst, wenn du dich selbst voll und ganz lebst – dann wird  sich alles verändern. Du brichst nicht nur aus dem alten System, der dauerhaften Wiederholung, dem mentalen Gefängnis aus – sondern du BIST. Immer wieder neu, lebendig, frei.

Jeanett Amberger

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