Februar 2021 – wahrhaft Mensch sein

Für mich bedeutet wahrhaftig Mensch sein vor allem dieses: 

Sich selbst erkennen, authentisch sein. Mit dem Herzen denken, mit dem Verstand den Weg planen und handeln, einer inneren Ethik folgen. Liebevoll und mitfühlend mit Menschen und allen anderen Geschöpfen sein. Nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

Neues wagen, weiterschreiten, immer wieder hinterfragen und neu ergründen.

Und genau bei dem authentisch sein und der inneren Ethik des Herzens folgen – da liegt gerade ein großer Brocken auf meinem Weg.

Wie kann ich meiner Ethik folgen, wenn ich zu Folgsamkeit gezwungen werde? 

Wie kann ich meiner Verantwortung als Mensch nachkommen, wenn ich genau diese abgesprochen bekomme? 

Wie kann ich meine Selbstermächtigung leben, mir meine Macht über mich und das was ich tue zurückholen zu mir, wenn genau das im Außen verhindert werden soll?

Es ist wohl eine Riesenchance für uns alle, überhaupt erst einmal zu erkennen, wo wir gelebt wurden, statt selbst zu leben. Und dann zu üben, trotz allem, immer wieder für sich zu entscheiden und abzuwägen was ich fühlen denken und tun will. Aber eben auch echt anstrengend und zermürbend. Und immer wieder Gefühle von Hilflosigkeit, Frust, Trauer. Bei mir zumindest.

Dabei habe ich schon lange ein dickes fettes Nein in mir. 

Nein bedeutet: gesunde Grenzen setzen, Abgrenzen, hinterfragen, Selbst denken und handeln in Übereinstimmung mit Gefühl und Ethik

Nein bedeutet vor allem auch ein Ja zu mir, Ja zum Leben, Ja zu meinem authentischen Sein. 

Aber was mach ich jetzt mit dem Nein das ein Ja  zu mir ist??

Authentisch sein bedeutet: Selbstermächtigung bedeutet: Ungehorsam sein

Ich bin zu gehorsam erzogen worden. Ich habe genau wie wir alle hier den Gehorsam zu Autoritäten jeglicher Art, (zum Staat, zur Familie, Politiker, Lehrer…) quasi schon mit meiner Geburt mitbekommen. Weil das in unserer Gesellschaft nunmal so ist. Weil meine Eltern das auch so gelernt haben. Und weil das für die ,die mehr zu sagen hatten als andere dann natürlich leichter war über andere zu bestimmen.

Um wirklich authentisch zu leben, muss ich  jedoch „gehorsam sein“ verlernen. Ich muss ungehorsam sein. Schon wenn ich das schreibe, fühlt sich das komisch und nach bösem Mädchen an. Schon allein daran kann ich erkennen, wie tief das sitzt und verankert ist in meiner Vorstellung. Aber es ist eben auch nur eine Vorstellung wie etwas zu sein hat. Und dann nicht mal von mir selbst kreiert. Ich möchte also lernen, auch gegen den Strom zu schwimmen, mich von der Masse zu lösen. Liebevoll, aber bestimmt Grenzen setzen. Meine Meinung sagen und das tun, was für mich von Herzen richtig ist. Meinen eigenen Weg gehen. Auf meine Art leben. Das tun was ich am besten kann. Auch nicht mittelmässig sein, sondern das geben was ich zu geben vermag. Nicht mehr und nicht weniger. Der einzige der mir dabei sagen kann was für mich passt, bin ich selbst.

Ich will von niemandem bestimmen lassen was ich soll, muss und möchte. Will nicht mehr auf das hören, was andere sagen was richtig wäre für mich!

Habe den Mut zu Ungehorsam!

Dazu ein Zitat von Silke Schäfer:

„Ein Mensch, der ganz von der Energie der Liebe gelenkt ist, weiß, dass sein Wirken zu gegenseitigem Segen führt.“

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Ströme SES 9 und 19!

Die 9 beendet einen alten Zyklus, räumt mit alten, überholten Vorstellungen auf und hilft dir in die Stille in der Du dein eigenes Licht erkennen und deinen eigenen Willen und Weg finden kannst.

Die 19 lässt dich strahlen im authentischen Sein. Hier ist deine natürliches einfaches Strahlen voller Lebensfreude. Dein Selbst- Vertrauen.

Beide Schlösser strömst Du, indem du die Finger in deine Ellenbeugen legst. Du verschränkst also deine Arme- so oft und so lange du möchtest!

ich wünsch dir Mut und Kraft für deinen Prozess!

 

von Herzen, Jeanett Amberger

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