August 2021 – Corona und mein Wachstum

Was haben die letzten Monate mit mir gemacht? Und das mein ich jetzt ganz ehrlich und wirklich von Herzen:

Danke

an unsere Regierung und alle Mitmacher für die „Maßnahmen“ der letzten vielen Monate – sie haben mir die Augen geöffnet. Ich dachte ja vorher schon, ich hätte einiges verstanden, aber ich wurde eines besseren belehrt. 

Danke 

für die so offensichtlichen Lügen und Manipulationsversuche unserer Regierung und öffentlichen Medien, egal ob bewusst oder unbewusst, – durch sie konnte ich alles noch besser durchschauen.

Danke 

auch an die vielen Menschen, die andere Wahrheiten recherchiert, eben nicht alles hingenommen, die vielen anderen Seiten der einen Medaille aufgezeigt und in alternativen Medien zur Verfügung gestellt haben – So konnte ich noch andere Sichtweisen zu meinen eigenen hinzunehmen, ich lernte viel und mein Verständnis wuchs.

Ein Extra Danke 

an einzelne, meist öffentliche Personen für ihren Einsatz und ihre spezielle Rolle in diesem ganzen „Schauspiel“. Viele „Akteure“ luden und laden noch immer Hass, Häme oder Schuldzuweisungen der Anderen auf sich – Das muss man aushalten können.

Danke

an die vielen Menschen in meinem Umfeld – für ihre ganz eigenen Ansichten, Reaktionen und den Umgang mit Maßnahmen, Einschränkungen und Propaganda – so habe ich erkannt, dass jeder in seiner eigenen Welt lebt, sich einrichtet in seiner ganz eigenen Wahrheit, in seinen eigenen Illusionen und eben seiner Lebensweise. Jeder, wirklich jeder unterscheidet sich von allen anderen.

Danke 

an Familienmitglieder, die mit mir gemeinsam in die Erfahrung gingen und mir in dieser Zeit den nötigen Halt gaben. 

Danke 

insbesondere an die Familienmitglieder oder Freunde, die mir mit Unverständnis entgegengetreten sind, die meinem Zweifeln und meinem Hinterfragen von dem, was um uns herum und in unserem Land, mit unserer Gesellschaft bisher geschah, ebenso mit Zweifel, Unverständnis oder Unmut begegneten. Sie halfen mir damit sehr, mich von meinem alten ICH abzunabeln und viele eigene Illusionen zu erkennen. Sie halfen mir, frei zu werden von Gruppennarrativen und dem Wunsch, dem antrainierten Bedürfnis, mich einzufügen und es recht machen zu wollen.

Ich bin nun noch stabiler in meinem NEIN zu Regeln, die mir nicht dienen, zu Verpflichtungen, die meine Freiheit beschneiden und mir die Freiheit der Entscheidung nehmen sollen. Ich bin stabiler in meinem NEIN zu einem Leben, in dem ich gelebt werde, statt zu leben.

Ich bin im Gegenzug gefestigt in einem deutlichen JA zu mir – in der Liebe zu mir selbst und in der Verpflichtung, mein Leben selbst gestalten zu wollen/ zu müssen. Gefestigt in meiner Verpflichtung, selbst zu entscheiden und meiner eigenen wichtigsten Verantwortung nachzukommen: Die Zeit die ich hier und jetzt in diesem Leben habe zu nutzen, um mein Potenzial auszuschöpfen, das Beste aus mir und meinen Gaben zu machen, zu leben im Namen der Liebe, der Freiheit, der Freude, des Mitgefühls – als freier Mensch.

Nur durch ständiges Hinterfragen und die Auseinandersetzung mit dem was ist und wie etwas ist, mit dem was ich soll und was ich möchte, mit Bedingungen, Regeln, Zwängen und Forderungen wurde mir  bewusst, wie manipulierbar ich vorher war, welche Illusionen ich selbst noch hatte. Vom mit – tun hin zum selbst – tun, vom Ver- halten hin zum Haltung zeigen – das sind meine Ziele. Ich machte auch die Erfahrung, dass ICH allein die Verantwortung für mich – für meine Ansichten, meinen Fokus, meine „Wahrheit“ und auch meine Freiheit habe. 

Dieses wache Hinterfragen wird mir bleiben – so hoffe ich doch. Ich möchte mich nicht mehr einrichten 

  • in einer Sicherheit, die es nicht gibt
  • in einem Leben, in dem ich meine Macht und Führung abgebe
  • in einem Leben, dass keine wirkliche Veränderung zulässt, 
  • in Illusionen, die mich einschränken,
  • in einem Geist, der träge wird und sich allzu gern verführen lässt zur Ablenkung vom Wesentlichen: nämlich dem Fokus auf die Freiheit und Sinnhaftigkeit meines eigenen Seins, vom Fokus auf Lebendigkeit und die pure Lust auf neue Erfahrungen. 

Ich lass mir nicht mehr so ohne weiteres etwas vormachen. Ich lass mir auch keine Regeln, kein Narrativ, keine Moral vorgeben, die mich klein halten sollen. Ich lass mich nicht mehr ängstigen.

Der Prozess meines Erwachens hat sich also enorm beschleunigt in den letzen Monaten und das wurde natürlich durch und mit „Corona“ stark begünstigt. Dafür bin ich wirklich dankbar. Ich bin zwar noch immer über vieles verwundert, aber ich hege viel weniger Groll und bin weniger im Stress mit diesem Thema. Ich bin damit weitestgehend durch und stehe „darüber“.

Wie ein Schläfer, der nun immer mehr zu seiner Bestimmung erwacht und zum eigenen Lebenssinn, habe ich seit einiger Zeit ein wenig das Gefühl, dass ich in einer Parallelwelt lebe. Ich kann einfach beobachten, bin weniger bis gar nicht betroffen von neuen Ansagen, Reaktionen, Manipulationsversuchen, von Vorstellungen und Ängsten anderer. Mit wachem Geist bin ich tatsächlich besser in der Lage, zu durch-schauen, mich selbst immer wieder zu finden, offen zu bleiben und voller Vertrauen zu sein – trotz kleiner Krisen zwischendurch. Und alles ergibt einen Sinn, wenn man den großen Wandel erkennen kann. So wird es den meisten von uns gehen – früher oder später. Viele sind schon länger „unterwegs“ in diesem Bewusstsein, viele kamen nun hinzu und wir werden immer mehr. Es geht gerade alles ziemlich schnell- wer das nicht erkennt, will noch nicht sehen und ist eben noch stärker verstrickt im kleinen Fokus des Egos, mit all seinen Ängsten, Wertungen, Projektionen auf „die Anderen“ und Glaubenssätzen. Jeder geht in seinem Rhythmus und auf seine Art -aber letztendlich genau den selben Weg. Den Weg in die Bewusstwerdung – oder eben nicht (du kannst natürlich auch einfach stehen bleiben, wenn es das ist, was du möchtest). Keiner ist jedoch allein – wir gehen zusammen und letztendlich unterstützen wir uns gegenseitig. Selbst die, die das Gegenteil wollen, werden vielleicht gerade durch den Versuch „dagegen“ zu halten den Wandel beschleunigen. Wie Mephisto in Faust, der immer das Böse will und das Gute schafft. Der Fortschritt des Erwachens der Menschheitsfamilie wird sich nicht mehr aufhalten lassen. Es gibt nur mitkommen oder zurückbleiben – zurückbleiben in einer Welt der Illusion. Mit dem unbewussten Wunsch, sich selbst in seinen Illusionen sicher zu fühlen.

Mir ist völlig bewusst, dass dieser Text nicht jeden erreichen wird und auch nicht jedem gefällt. Darauf kommt es auch nicht an. Es sind ja meine Gedanken, Worte und Erfahrungen, die ich hier versuche zu kommunizieren. Sie sind auch nicht allgemein gültig oder für jeden richtig. Sie sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss und auch nicht DIE Wahrheit. 

Vielleicht ist jedoch der eine oder andere dabei, den ich inspirieren kann, eine andere Sichtweise auszuprobieren oder jemand, der sich irgendwie  darin erkennt – vielleicht geht es uns ja sogar ähnlich. Oder du spürst mal in dich hinein, was bei dir so passiert ist die letzte Zeit- schau, was sich verändert hat in deiner Wahrnehmung oder in deiner Welt.

Von Herzen, Jeanett Amberger

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